Körpertherapien

Dorntherapie | Strukturelle Osteopathie | Bowentherapie

Was ist Dorntherapie?

Die Dorntherapie wurde von dem Allgäuer Dieter Dorn begründet. Ziel der Dorntherapie ist es, Fehlstellungen und Blockaden des gesamten Skelettsystems, also aller Gelenke, einschließlich des Beckens und des Iliosakralgelenkes und aller Wirbel wieder in ihre ursprüngliche, gesunde Position zu bringen. Die Fehlstellungen werden mit den Händen erspürt und mit sanften Bewegungen korrigiert. Im Anschluss an die Behandlung bekommt der Patient dazu noch passende Übungen für zu Hause gezeigt, die den Behandlungerfolg stabilisieren. Da diese Behandlungsart sehr schonend ist, kann sie sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen gefahrlos angewendet werden.

Was bedeutet strukturelle Osteopathie?

Die strukturelle Osteopathie ist ein Teilgebiet der Osteopathie, das sich mit dem Bewegungsapparat und der Biomechanik des Körpers befasst. Hierbei werden Bindegewebe, Muskeln und Gelenke, die blockiert oder in ihrer Funktion beeinträchtigt sind, sanft manuell behandelt. Solche Blockaden oder Funktionsstörungen entstehen oft durch Verspannungen und Verkürzungen der Muskulatur, durch Narbengewebe, oder auch durch Verkleben im Faszienbereich. Durch diese Behandlung können die Selbstheilungskräfte des Körpers nachhaltig aktiviert werden, sodass die Beweglichkeit wieder hergestellt und Schmerzen gelindert werden können. Durch ihre sanften und schonenden Techniken ist auch die strukturelle Osteopathie, ebenso wie die Dorntherapie, sehr gut für Kinder und ältere Menschen geeignet.

Was ist Bowentherapie?

Bowentherapie ist eine ganzheitliche osteopathische Therapieform, die sich vor allem mit den Fascien und Muskeln befasst. Ihren Ursprung verdankt sie dem Australier Tom Bowen. Die Bowentherapie ist ebenfalls eine sanfte manuelle Behandlung, in der vor allem an den Faszien gearbeitet wird. Das sind die Bindegewebsstrukturen, die die Muskeln und Organe umhüllen und stützen. Nach gezielten sanften Stimulationen an bestimmten Schlüsselstellen werden immer wieder kurze Ruhephasen eingelegt, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, den gesetzten Reiz zu verarbeiten. So wird der Körper sanft an den Stellen, an denen Funktionsstörungen oder Verklebungen der Faszien vorliegen, dazu angeregt selbst an diesen Stellen zu arbeiten und damit wieder in einen gesunden Energiefluss zu finden. Es können Reaktionen am Muskel, am Fasziensystem und auch vegetative und emotionale Harmonisierung erfahren werden. Zudem kann Bowentheraie bei z. B. MS, Parkinson oder Fibromyalgie als begleitende Therapie sehr hilfreich sein. Auch in der Bowentherapie werden wie in der Dorntherapie dem Patienten stabilisierende Übungen für zu Hause mitgegeben.

Meine persönliche Art zu behandeln

Üblicherweise kommt in einer Behandlung bei mir entweder die Dorntherapie, die strukturelle Osteopathie oder die Bowentherapie zur Anwendung.

Durch meine langjährige Arbeit hat sich zudem meine ganz persönliche Art der Behandlung entwickelt, die Dorn-Osteopathie.
Die ursprüngliche Wirbel- und Gelenktherapie nach Dieter Dorn ist eine sanfte und dennoch sehr wirksame Methode bei vielen Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, mit der statische Fehlstellungen/Fehlhaltungen und Blockaden im gesamten Skelettsystem gelöst und wieder in ihren gesunden Zustand gebracht werden können, was meistens sehr hilfreich ist. Da das Skelettsystem allerdings in direkter Weise mit den Muskeln, Faszien, Sehnen und Bändern und dem Bindegewebe verbunden ist, ist es sinnvoll die Dorn Methode mit einer Behandlung dieser Strukturen zu erweitern. Dies geschieht vornehmlich in der Osteopathie, v.a. in der Bowentherapie, die als Sonderform der Osteopathie gilt.
So wird neben dem Skelett System auch das Muskelgewebe, die Faszienstrukturen und das Craniosakrale System auf sanfte Weise bei der Behandlung miteinbezogen. Letztendlich kombiniert die Dorn-Osteopathie die wesentlichen Elemente der Dorn-Therapie mit sanften Techniken der strukturellen Osteopathie und der Bowentherapie. Da bei dieser Behandlung keine Gewalt angewendet wird, werden weder Bänder noch Sehnen überdehnt. Die Fehlstellungen werden somit sanft und schonend in die natürliche Haltung gebracht, so dass sich der Organismus allmählich an die gesündere natürliche Statik anpassen kann.

Um diese Haltung zu stabilisieren und im Körpergedächtnis zu verankern, bekommt der Patient Übungen an die Hand, die genau auf ihn abgestimmt sind. Diese Übungen sind genauso wie das rechtzeitige Wiedereinrichten der Wirbelsäule bei kleinen Störungen notwendige Voraussetzung für eine dauerhafte Gesundheit.
Die Behandlung kann auch bei langjährigen chronischen Störungen helfen, wobei meist schon nach der ersten Behandlung ein kleiner Erfolg zu verzeichnen ist.

Ja nach Bedarf können noch die Kinesiologie, ebenso wie meine Kenntnisse im geistig- energetischen Bereich mit zu Rate gezogen werden. Bei dieser manuell-energetischen Herangehensweise wird der Patient noch mehr in seiner Ganzheit wahrgenommen, da viele statische und Gelenkbeschwerden, und sogar manche Bandscheibenschäden ihre Ursache in der Muskulatur und auch in aktuellen Problemen oder in alten Gedankenmustern haben können.
Hierbei fließt oft auch die Lösung und Klärung alter unbewusster seelisch-emotionaler Konflikte in die Behandlung mit ein, da diese häufig im Erinnerungsgedächtnis der Faszien und der Muskeln gespeichert sind.
So wird dem Patienten über die Behandlung auf körperlicher Ebene ermöglicht, seiner stabilen Mitte seelisch wie auch in Bezug auf seine körperliche Haltung mit jeder Behandlung näher zu kommen.

Wann werden Dorntherapie / Strukturelle Osteopathie / Bowentherapie angewandt?

  • Diverse Rückenbeschwerden

  • Verspannungen und Myogelosen
  • allgemeine Gelenkprobleme
  • Beschwerden von Schultern und Armen, wie z. B. frouzen shoulder, Tennisellbogen, Karpaltunnelsyndrom
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schiefhals und Atlasblockade
  • Kiefergelenksprobleme
  • Kopfschmerzen, die oft von der Halswirbelsäule ausgehen
  • Brustenge durch Muskelverspannungen oder Wirbelfehlstellungen
  • Probleme im Becken / ISG-Bereich
  • Ischiasbeschwerden
  • Hüftbeschwerden und Knieprobleme
  • funktionelle Beinlängendifferenz
  • Rheumatische Beschwerden
  • Wirbelblockierungen und Fehlstellungen
  • Und dergleichen mehr
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